Waffenhandel im Internet: Prozess «Migrantenschreck»

Waffenhandel im Internet: Prozess «Migrantenschreck»

Der mutmaßliche Betreiber des früheren Online-Shops «Migrantenschreck» steht ab dem 29. November 2018 vor dem Berliner Landgericht.

Kriminalgericht Moabit

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Dem 35-Jährigen wird illegaler Waffenhandel über das Internet zur Last gelegt. In 193 Fällen soll er erlaubnispflichtige Schusswaffen verkauft haben. Die Vorwürfe der Anklage beziehen sich auf den Zeitraum von Mai bis November 2016. Der 35-Jährige soll von Ungarn aus agiert und sein Angebot fremdenfeindlich beworben haben. Nach jahrelangen Ermittlungen wurde der Mann im März 2018 in Ungarn verhaftet und drei Monate später nach Deutschland ausgeliefert. Für den Prozess sind fünf Verhandlungstage bis zum 18. Dezember geplant.
Das Blaulicht
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Kriminalität

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 29. November 2018 08:34 Uhr

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