Handel mit gestohlenen Blanko-Dokumenten: Anklage

Handel mit gestohlenen Blanko-Dokumenten: Anklage

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat drei Männer wegen des Handels mit gestohlenen Aufenthaltspapieren angeklagt. Die Verdächtigen im Alter von 44, 56 und 66 Jahren sollen zwischen August 2011 und März 2015 zahlreiche gestohlene Blanko-Dokumente gewinnbringend weiterverkauft haben, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte.

Justitia

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Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv

Zu den Papieren zählten Niederlassungs- und Aufenthaltserlaubnisse, EU-Aufenthaltsbescheinigungen und Visa-Aufkleber. Dem Trio werden gemeinschaftliche und gewerbsmäßige Hehlerei und Urkundenfälschung vorgeworfen. Zu den Gewinnen der mutmaßlichen Bande aus den illegalen Geschäften wurden keine Angaben gemacht.
Die Papiere stammen den Angaben zufolge teilweise aus Einbrüchen in Bezirksämter. Bei den Angeschuldigten seien mehr als 700 Blanko-Dokumente und verschiedene komplett gefälschte Aufenthaltsdokumente beschlagnahmt worden, hieß es.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 19. November 2018 16:50 Uhr

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