Gestohlene Brandt-Goldmedaille: Keine neuen Hinweise

Gestohlene Brandt-Goldmedaille: Keine neuen Hinweise

Nach dem Diebstahl des Replikats einer Goldmedaille, die Willy Brandt zum Friedensnobelpreis erhalten hatte, hält die Polizei sich aus ermittlungstaktischen Gründen mit weiteren Informationen zurück. Hinweise, dass es sich um nur einen Täter handle, seien von Zeugen gekommen, bestätigte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Unklar bleibt, ob der Täter wusste, dass es sich bei der Medaille um ein Replikat handelte. Einem Sprecher der Willy-Brandt-Stiftung zufolge, liegt der Materialwert bei rund 500 Euro. Zuvor hatten «Der Tagesspiegel» und «Berliner Morgenpost» über den Diebstahl berichtet.

Ein Unbekannter war in der Nacht zu Montag in die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Berlin eingebrochen. Am Montagmorgen wurde der Einbruch von einer Mitarbeiterin gemeldet. Die Originalmünze liegt in einem Tresor im Willy-Brandt-Archiv in Bonn. Sie habe einen hohen ideellen Wert, der derzeit kaum festgelegt werden könne, hieß es von Seiten der Stiftung. Das Auktionshaus Sotheby's habe aber schon Interesse bekundet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. November 2018 17:20 Uhr

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