Greenpeacebüro durchsucht nach Protest mit gelber Farbe

Greenpeacebüro durchsucht nach Protest mit gelber Farbe

Rund vier Monate nach einer Protestaktion der Umweltschutzorganisation Greenpeace in Berlin hat die Polizei Räumlichkeiten von Verdächtigen auch in Hamburg durchsucht. Das teilte die Berliner Polizei am Mittwoch mit. In mehreren Bundesländern seien die Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt worden. Es gehe um den Vorwurf des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Laut Greenpeace wurden in Hamburg das Hauptbüro, ein Lager und Räume der Greenpeace Medien-GmbH durchsucht.

Gelbe Farbe auf der Straße rund um den Großen Stern

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Die Straßen rund um den Großen Stern an der Siegessäule in Berlin sind gelblich gefärbt. Foto: Paul Zinken/Archiv

Die Greenpeace-Unterstützer hatten am 26. Juni im morgendlichen Berufsverkehr gelbe Farbe auf dem Kreisverkehr am Großen Stern in Berlin verteilt. Sie forderten mehr Maßnahmen gegen den Klimawandel. Laut Polizei wurde die Straße rutschig, Motorradfahrer und eine Radfahrerin seien gestürzt. Es sei zu Verkehrsunfällen mit Sachschaden und zahlreichen Gefahrenbremsungen gekommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 7. November 2018 15:20 Uhr

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