Ehefrau mit Beil beinahe getötet: Acht Jahre Haft

Ehefrau mit Beil beinahe getötet: Acht Jahre Haft

Weil er seine Ehefrau durch Schläge mit einem Beil beinahe umgebracht hatte, ist ein 47-Jähriger zu acht Jahren Haft verurteilt worden.

Ein Richterhammer

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Das Berliner Landgericht sprach den Mann am Mittwoch (17. Oktober 2018) des versuchten Totschlags schuldig. Der Angeklagte habe die damals 44 Jahre alte Frau im Februar 2018 vor ihrem Grundstück im Stadtteil Neukölln nach einem kurzen Streit brutal attackiert.
Die fünffache Mutter erlitt schwerste Kopf- und Hirnverletzungen. «Es ist ein Wunder, dass sie den Anschlag überlebt hat», sagte der Vorsitzende Richter.
Der 47-Jährige, der ausziehen sollte, habe mit Tötungsvorsatz gehandelt, hieß es im Urteil. Hintergrund sei eine wechselvolle Beziehung gewesen. Nachdem die Frau viel Geld geerbt hatte, sei die Ehe aus dem Ruder gelaufen. Die Staatsanwältin hatte zwölf Jahre Haft gefordert. Der Verteidiger hatte keinen konkreten Antrag gestellt. Der 47-Jährige bat um Verzeihung.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. Oktober 2018 16:39 Uhr

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