Immobilienbüro-Fenster eingeschlagen: Staatsschutz ermittelt

Immobilienbüro-Fenster eingeschlagen: Staatsschutz ermittelt

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag (30. September) in Karlshorst das Büro einer Immobilienfirma demoliert.

Schild "Polizei"

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Auf die Fassade wurde «L34 bleibt!» gesprüht, wie die Polizei mitteilte. Dies ist die Abkürzung für ein linksalternatives Wohnprojekt in der Liebigstraße in Friedrichshain. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen wird, übernahm der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen.
Ob auch ein Zusammenhang mit der Besetzung einer leer stehenden Wohnung im Weidenweg am Samstagabend im Stadtteil Friedrichshain besteht, war laut Polizei zunächst unklar. Dies werde aber geprüft, sagte ein Sprecher. Mit der Besetzung sollte auch für den Erhalt der nahegelegenen Liebigstraße 34 protestiert werden. Die Polizei räumte das Gebäude im Weidenweg, 87 Menschen wurden kurzzeitig festgenommen.
Das Büro der Immobilienfirma befindet sich im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Heiligenberger Straße in Karlshorst. Fünf Fenster wurden in der Nacht zum Sonntag eingeschlagen.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. Oktober 2018 08:58 Uhr

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