Tödliche Schüsse: Polizei rechnet mit großer Trauerfeier

Tödliche Schüsse: Polizei rechnet mit großer Trauerfeier

Die Berliner Polizei wird bei der Beisetzung des erschossenen Intensivstraftäters Nidal R. präsent sein.

Der Tatort

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Mit gelben Zahlenschildern werden Spuren am Tatort sicher gestellt.

Gerechnet werde dabei aber nicht mit gewalttätigen Auseinandersetzungen, sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Vielmehr sollten die vermutlich zahlreichen Trauergäste abgeschirmt werden. Auch der Verkehr müsse geregelt werden. Es werde eine Menschenmenge erwartet.
Nach Angaben der Polizei sollte der obduzierte Leichnam am Dienstag für die Bestattung freigegeben werden. Die Polizei geht von einer zeitnahen Beisetzung aus. Nidal R. war am Sonntagabend in Neukölln vor den Augen seiner Familie niedergeschossen worden. Auf den 36-Jährigen war achtmal gefeuert worden, er starb wenig später im Krankenhaus. Vor der Klinik in Steglitz hatte sich eine aufgebrachte Menge versammelt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Sicherheitsexperten befürchten indes eine Eskalation zwischen kriminellen Mitgliedern arabischer Großfamilien. «Wer die Szene halbwegs beobachtet, weiß, dass die tödliche Attacke am Sonntag ein klares Ausrufezeichen war, das bei allen Clans verstanden und garantiert nicht ungesühnt bleiben wird», sagte Norbert Cioma, Berliner Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), der «Berliner Morgenpost» (11. September 2018).
Das Blaulicht
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Kriminalität

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 12. September 2018 08:21 Uhr

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