Nach Brandanschlag: Kann Obdachloser bald befragt werden? 

Nach Brandanschlag: Kann Obdachloser bald befragt werden? 

Nach dem Brandanschlag auf zwei Obdachlose in Berlin kann eines der Opfer der Polizei womöglich bald Hinweise zu der Tat geben.

Polizeiabsperrung

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Ermittler wollten den inzwischen ansprechbaren 62-Jährigen vernehmen, sobald dieser sich dazu in der Lage fühle, sagte ein Polizeisprecher am 25. Juli. Der Mann war schwer verletzt worden. Das zweite Opfer, ein 47-Jähriger, erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt.
Unterdessen werten die Ermittler Aufnahmen von Überwachungskameras aus, die sie im Umfeld des Tatorts am S-Bahnhof Schöneweide beschaffen konnten, wie der Sprecher sagte. Ob auch der Bahnhofsvorplatz und die Tat gefilmt wurden, war unklar.
Nach Angaben eines Zeugen soll ein Mann in der Nacht zum Montag (23. Juli) mit einem Benzinkanister in der Hand zu den schlafenden Obdachlosen gegangen sein, die Männer und das Lager übergossen und sie angezündet haben. Mehrere Zeugen löschten die Flammen mit einem Feuerlöscher. Der Täter soll zwischen Mitte 40 und 60 Jahre alt sein, ein weißes verdrecktes T-Shirt und eine Dreiviertelhose getragen haben.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 25. Juli 2018 14:30 Uhr

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