Männer in Cottbus ausländerfeindlich beleidigt und verfolgt

Männer in Cottbus ausländerfeindlich beleidigt und verfolgt

Drei Männer sollen in Cottbus drei andere Männer ausländerfeindlich beschimpft, angegriffen und verfolgt haben.

Polizei mit Blaulicht

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Die Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen, wie die Polizei am 24. Juli mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen skandierten die Beschuldigten am Tag zuvor in der Innenstadt von Cottbus fremden- und verfassungsfeindliche Parolen. Eines der Opfer sei zu Boden geschubst worden. Als die Angegriffenen mit Migrationshintergrund flüchten wollten, hätten die Männer im Alter von 38, 39 und 43 Jahren sie verfolgt.
Die Polizei konnte die deutschen Tatverdächtigen nach eigenen Angaben stellen. Die Männer hätten sich dabei gewehrt, so dass einer von ihnen verletzt und medizinisch versorgt werden musste. Noch während ihrer Festnahme hätten sie ausländerfeindliche Parolen gerufen. Atemalkoholtests ergaben, dass sie zuvor getrunken hatten.
Die Opfer verließen den Angaben zufolge den Tatort, ohne dass ihre Personalien festgestellt werden konnten. Die Polizei hofft, dass sie sich melden, um die Tatumstände zu beschreiben. Es werde wegen gefährlicher Körperverletzung, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstands, Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 25. Juli 2018 08:34 Uhr

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