Nach Massenschlägerei in Erstaufnahme: Messer sichergestellt

Nach Massenschlägerei in Erstaufnahme: Messer sichergestellt

Nach einer Massenschlägerei in der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) hat die Polizei Messer sichergestellt.

Schild "Polizei"

© dpa

Insgesamt nahmen Beamte bei einer Durchsuchung 55 Gegenstände mit, darunter auch Besenstiele und Bettposten, wie die Polizei am 24. Juli mitteilte. Sie durchsuchte am Abend zuvor über mehrere Stunden ein Wohngebäude und drei Wohncontainer auf dem Gelände. Die «Märkische Oderzeitung» berichtete über die Durchsuchung.

Fünf Bewohner bei Massenschlägerei verletzt, acht festgenommen

Am Sonntag (22. Juli) war eine Massenschlägerei unter männlichen Bewohnern unterschiedlicher Nationalitäten ausgebrochen. Zuvor soll es zu einem Streit zwischen zwei Männern und zu einem Angriff gekommen sein. Insgesamt wurden laut Polizei fünf Bewohner verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Vier davon kommen aus Georgien, der fünfte aus dem Sudan.

Ermittlungen laufen

Acht Männer aus dem Sudan, Tschad und Kenia wurden am Sonntag festgenommen. Auch am Dienstag war das laut Polizei der aktuelle Stand. Die Ermittlungen laufen wegen Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs. Das sind Angriffe aus größeren Gruppen heraus, die die öffentliche Sicherheit gefährden.
In der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt bleiben Asylbewerber nur vorübergehend. Danach werden sie auf Landkreise und Kommunen verteilt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 24. Juli 2018 11:10 Uhr

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