Rasierklinge an Poster: Mitarbeiter von Werbefirma verletzt

Rasierklinge an Poster: Mitarbeiter von Werbefirma verletzt

In Berlin sind in der vergangenen Woche sieben Plakate mit NSU-Bezug aufgetaucht.

Polizei mit Blaulicht

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Eines von ihnen war mit einer Rasierklinge bestückt, an der sich der Mitarbeiter einer Werbefirma schnitt, wie die Polizei am 21. Juli auf Anfrage mitteilte. Der Staatsschutz ermittelt demnach wegen schweren Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung. Auf allen Plakaten steht den Angaben zufolge «Beate Zschäpe wurde verurteilt» und «Der NSU-Prozess in München ist zuende. Die Aufklärung muss weitergehen». Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.
Laut Polizei waren die Plakate im Zeitraum vom 14. bis 16. Juli an der Friedrichstraße, Unter den Linden, am Kottbusser Damm sowie am Oranienplatz aufgehangen worden. Den Angaben zufolge sollen dafür Plakatkästen einer Werbefirma geöffnet und andere Poster gestohlen worden sein. Als ein 46 Jahre alter Mitarbeiter der betroffenen Werbefirma am Morgen des 16. Juli am Oranienplatz eines der Plakate abnehmen wollte, verletzte er sich leicht an einer Rasierklinge, die mit Panzertape an dem Plakat befestigt worden war.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 23. Juli 2018 09:07 Uhr

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