Mögliche Giftstoffe in Pappboxen vor Wohnhaus entdeckt

Mögliche Giftstoffe in Pappboxen vor Wohnhaus entdeckt

Anwohner haben vor einem Wohnhaus in Cottbus zwei Pappboxen mit möglicherweise giftigem Inhalt entdeckt.

Ein Flatterband

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Auf beiden Boxen waren bei dem Vorfall am 24. Juni Gefahrensymbole zu erkennen, wie die Stadtverwaltung Cottbus am 25. Juni mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um ein chemisches Reinigungsmittel aus DDR-Zeiten handeln, das heute als giftig eingestuft wird, wie ein Polizeisprecher sagte. Es werde wegen umweltgefährdender Entsorgung ermittelt. Von einem politischen Hintergrund gehen die Ermittler derzeit nicht aus. Wer die Boxen dort abstellte, blieb zunächst unklar.
Feuerwehr und Polizei sperrten am Sonntag (24. Juni) den Bereich um den Fundort. Bewohner des angrenzenden Hausteils mussten ihre Wohnungen verlassen und der Bahnverkehr in der Nähe wurde kurzzeitig eingestellt, wie es von der Polizei hieß. Laut Stadtverwaltung stellten Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Atemschutz und Schutzanzügen die Boxen in ein Sicherheitsfass. Dieses sei dann zu einer Feuerwehrwache gebracht worden, teilte die Regionalleitstelle Lausitz mit. Verletzte habe es bei dem Vorfall keine gegeben.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. Juni 2018 12:19 Uhr

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