51 Straftaten in einer Nacht bei Kontrollen an Bahnhöfen festgestellt

51 Straftaten in einer Nacht bei Kontrollen an Bahnhöfen festgestellt

Bei verstärkten Kontrollen an bestimmten Berliner Bahnhöfen haben Bundespolizisten 51 Straftaten festgestellt.

Passanten in einem Berliner U-Bahnhof

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Dabei sei es um Delikte wie Körperverletzung und Verstöße gegen das Betäubungsmittel- oder das Waffengesetz gegangen, sagte eine Sprecherin der Behörde am 23. Juni der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt seien Freitagabend (22. Juni) und in der Nacht zum Samstag 427 Menschen kontrolliert worden.

Es galt ein komplettes Waffenverbot an bestimmten Bahnhöfen

Im Fokus der Aktion standen Verstöße gegen ein komplettes Verbot von Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen, das wegen zunehmender Gewaltausbrüche erstmals in Berlin an bestimmten Bahnhöfen in Kraft getreten ist. 180 Bundespolizisten waren dafür zusätzlich im Einsatz. In der Nacht zum Sonntag wurde die Aktion fortgesetzt.

Polizei durfte uneingeschränkt kontrollieren

Die sogenannte Ordnungsverfügung bietet der Polizei mehr Möglichkeiten als sonst. Sie kann jeden Menschen kontrollieren und durchsuchen, auch ohne dass es konkrete Verdachtsmomente gibt. Ähnlich war die Hamburger Polizei im Mai im dortigen Hauptbahnhof vorgegangen.
Baustelle
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. Juni 2018 08:42 Uhr

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