Nach Gewalttaten in Cottbus: Steinmeier spricht mit Bürgern

Nach Gewalttaten in Cottbus: Steinmeier spricht mit Bürgern

Nach mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen in Cottbus hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nun die Stadt besucht. Ihm gehe es «vor allen Dingen um Ermutigung derjenigen, die sich dafür einsetzen, dass man in dieser Stadt weiterhin gut zusammenleben kann», sagte Steinmeier am Samstag. Dort führte er Gespräche mit Vertretern der Stadt und der Stadtfraktionen. Danach wollte sich Steinmeier mit weiteren Bürgern wie Lehrern, Schülern und Polizisten treffen.

Gewalt in Cottbus

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Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes und zwei Beamte der Bereitschaftspolizei gehen auf Streife. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Bereits im Februar hatte Steinmeier in Berlin Vertreter aus Cottbus empfangen. Hintergrund war eine Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Ausländern zu Jahresanfang gewesen. Zuletzt hatte es in der Stadt heftige Angriffe unter verschiedenen Gruppen von Asylbewerbern gegeben.
Am Abend war auch eine Rede beim Festakt zum 20-jährigen Bestehen des Regierungsprogramms «Tolerantes Brandenburg» geplant. Dieses richtet sich gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Der Festakt war der Anlass für die Einladung des Bundespräsidenten nach Cottbus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 23. Juni 2018 15:50 Uhr

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