Café «be'kech» nach eigenen Angaben Ziel von Angriffen

Café «be'kech» nach eigenen Angaben Ziel von Angriffen

Ein Berliner Café ist nach eigenen Angaben zum Ziel von Angriffen geworden.

Polizeifahrzeuge

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Auf der Facebook-Seite vom «be'kech» im Wedding war am 18. Juni ein Foto zu sehen von einer Scheibe mit Einschusslöchern, ein weiteres zeigte einen Polizisten, der die Scheibe untersucht. Dazu hieß es: «Am frühen Morgen des 16. Juni gab es mehrere Vorfälle, unter anderem einen vermeintlichen Angriff mit einer Schusswaffe, von welcher unser Schaufenster nun durch drei große Löcher geprägt ist.» Verletzt worden sei aber niemand. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht zu dem Fall.

«Wir lassen uns nicht einschüchtern»

Die Betreiber des Lokals suchen nun Zeugen und betonen zugleich: «Wir lassen uns nicht einschüchtern von solchen Angriffen. Das be'kech ist ein Ort für die Gemeinschaft und steht ein für Offenheit, Inklusion und Diversität.» Die Polizei konnte zunächst nichts zu den Geschehnissen sagen.

be'kech ist ein Anti-Café

Das «be'kech» bezeichnet sich als Anti-Café und versteht sich in erster Linie als sozialer Treffpunkt. In dem Café wird nach Zeit abgerechnet, nicht nach Konsum. Anti-Cafés sind Teil einer Anti-Konsum-Bewegung.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 19. Juni 2018 08:31 Uhr

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