17 Ermittlungsverfahren gegen russisch-eurasische Banden

17 Ermittlungsverfahren gegen russisch-eurasische Banden

Ein Viertel der großen Ermittlungskomplexe der Berlin Polizei gegen organisierte Banden betrifft Kriminelle aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion.

Polizisten

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17 der 68 Verfahren aus dem vergangenen Jahr richteten sich gegen die von der Polizei so genannte Russisch-Eurasisch Organisierte Kriminalität (REOK). Das geht aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Peter Trapp hervor. Dazu gehören Banden aus Tschetschenen, Litauern, Ukrainern, Deutsch-Russen, Georgiern und Armeniern.

Diebstähle sind die häufigsten Straftaten

2017 gab es demnach 151 Verdächtige, gegen die ermittelt wurde. 2016 waren es 180, im Jahr davor 92. In den beiden vergangenen Jahren wurden jeweils 18 Haftbefehle ausgestellt. Die häufigsten Taten sind Eigentumsdelikte, also vor allem Taschen- und Autodiebstähle, Einbrüche und Raubüberfälle. Es folgen Steuer- und Zollbetrügereien, Rauschgifthandel, Gewaltkriminalität und Internetkriminalität.

14 Verfahren gegen arabisch-libanesische Banden

Laut früheren Darstellungen der Kriminalpolizei richteten sich 14 weitere Verfahren gegen Banden aus Mitgliedern arabisch-libanesischer Clans. Vor allem ging es um Raub, Einbruch und Diebstahl. Hinter acht weiteren Banden standen Bulgaren, die für Zwangsprostitution verantwortlich seien. Sechs Ermittlungskomplexe richteten sich gegen türkisch dominierte Banden. In mehreren Ermittlungskomplexen hatten die Banden keine einheitliche nationale Struktur, sondern Täter unterschiedlicher Nationalität arbeiteten zusammen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 19. Juni 2018 08:26 Uhr

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