Mutmaßliches IS-Mitglied vor Gericht

Mutmaßliches IS-Mitglied vor Gericht

Ein mutmaßliches IS-Mitglied muss sich von heute an wegen Anschlagsplanungen und der Misshandlung von Schutzbefohlenen vor dem Oberlandesgericht in München verantworten.

Ein Richterhammer aus Holz

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Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz.

Er soll unter anderem den damals siebenjährigen Sohn seiner damaligen Lebensgefährtin geschlagen und ihm Propagandavideos des «Islamischen Staates» (IS) gezeigt haben, um ihn zum Kindersoldaten zu trainieren. Darüber hinaus soll der inzwischen 30 Jahre alte Mann den Ermittlungen zufolge an den Planungen für einen Bombenanschlag auf eine Synagoge in Berlin beteiligt gewesen sein.

Angeklagter suchte Unterstützer für Anschläge für den IS

Der syrische Staatsangehörige war April 2012 nach Deutschland eingereist und dann als Student an der Uni Würzburg immatrikuliert, zunächst für Physik und später für Medizin. Seit dem Jahr 2014 soll er laut Anklagebehörde versucht haben, andere zu Anschlägen für den IS zu bewegen. Seit Ende September 2016 sitzt er in Untersuchungshaft.

Täter wird Anleitung zu einer schweren Gewalttat vorgeworfen

Die Anklagebehörde wirft ihm Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorgruppe, Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie gefährliche Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen vor.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 20. Februar 2018 09:54 Uhr

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