«Jeder Tag ist wichtig»: Herthas Korkut fordert Stabilität

«Jeder Tag ist wichtig»: Herthas Korkut fordert Stabilität

Mit 24 Spielern und lockeren Spielformen hat Fußball-Bundesligist Hertha BSC als eine der ersten Mannschaften die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet.

Tayfun Korkut

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Trainer Tayfun Korkut spricht nach dem Training von Hertha BSC mit den Medienvertretern.

«Klar haben wir vier Spiele hinter uns und auch schon einen Monat zusammengearbeitet», sagte Hertha-Trainer Tayfun Korkut nach der rund 70-minütigen Trainingseinheit auf dem Schenckendorffplatz am Mittwoch (29. Dezember 2021), «doch für uns ist jeder Tag wichtig. Und diese Tage bringen uns weiter. Wir wollen uns ja auch verbessern.»
Elf Tage nach dem überraschenden 3:2-Sieg über Borussia Dortmund zum Abschluss der Hinrunde steht für den 47-Jährigen die Spielfreude sowie eine aktive Spielweise ganz oben auf dem Trainingsprogramm. «Und natürlich müssen wir uns in der Defensive noch verbessern.» Der Übungsleiter setzte zum Auftakt auf Spielformen, um das aktive Verhalten mit und gegen den Ball einzuüben.
Dabei musste der Nachfolger von Pal Dardai, der bereits zum vierten Mal in seiner Trainerkarriere eine Mannschaft mitten in der Saison übernahm, auf insgesamt sechs Profis verzichten. «Erkältungen, Infekte, persönliche Gründe», zählte Korkut die Gründe der Fehlenden auf, «in den nächsten Tagen wird Klarheit herrschen, zum Teil auch schon morgen.»
So fehlten Kapitän Dedryck Boyata, Lucas Tousart, Davie Selke, Rune Jarstein und Deyovaisio Zeefuik. «Das ist alles abgesprochen und rechtens», sagte Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich am Rande des Trainingsauftaktes. Dafür konnte Lukas Klünter das erste Mal nach seiner Schulterverletzung wieder mit der Mannschaft trainieren. Lediglich Läufe rund um den Trainingsplatz absolvierten Stevan Jovetic und Peter Pekarik.
Noch nicht im Mannschaftstraining befand sich Fredrik André Björkan. Der 23 Jahre alte Winterneuzugang vom norwegischen Meister FK Bodö/Glimt wird nach Absprache mit Korkut die ersten Tage individuell trainieren. «Björkan ist ein sehr explosiver Spieler mit großem Drang nach vorne. Die Erwartung an Neuzugänge ist immer groß, aber er muss erstmal ankommen im neuen Land und in der neuen Liga», sagte Korkut, «er hat nur wenig Eingewöhnungszeit. Wir gehen mit Ruhe an die Sache ran.»
Hertha startet am 9. Januar mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Köln (15.30 Uhr/DAZN) in die Rückrunde. Auf dem Weg dorthin verzichten die Berliner auf ein Trainingslager sowie Testspiele. Etwaige Teambuilding-Maßnahmen außerhalb des Trainingsplatzes stehen nicht auf dem Programm - auch aus Furcht vor möglichen Ansteckungen mit dem Coronavirus. «Wir sollten uns selbst keine Baustellen aufmachen und bleiben an der frischen Luft», sagte der ehemalige türkische Nationalspieler und fügte pragmatisch hinzu: «Jedes Training ist Teambuilding.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 29. Dezember 2021 14:38 Uhr

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