Mehrere Verdachtsfälle der Omikron-Variante in Berlin

Mehrere Verdachtsfälle der Omikron-Variante in Berlin

Mehrere Verdachtsfälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus liegen nun auch in Berlin vor.

Corona-Test

© dpa

Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus Sars-CoV-2.

Es gebe zwei bis drei, aber noch keine abschließende Bestätigung, sagte ein Sprecher der Senatsgesundheitsverwaltung am Donnerstag (02. Dezember 2021). «Es war zu befürchten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass diese neue Variante auch in Berlin vorkommt.» Sollte die Bestätigung durch eine sogenannte Genomsequenzierung vorliegen, werde die Öffentlichkeit informiert.
Die «Berliner Zeitung» hatte berichtet, die Variante Omikron sei aktuell bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika nachgewiesen. Ein PCR-Test habe den Verdacht anhand typischer Mutationen bestätigt, die Genomsequenzierung stehe noch aus. Der Mann sei am Montagmorgen in Berlin angekommen und habe sich sofort in Isolation begeben. Der Sprecher wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die zunächst im südlichen Afrika entdeckte Omikron-Variante als «besorgniserregend» ein. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht noch nicht fest.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 2. Dezember 2021 13:28 Uhr

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