Auf Linie mit DOSB: LSB Berlin bewertet eSport neu

Auf Linie mit DOSB: LSB Berlin bewertet eSport neu

Der Landessportbund Berlin (LSB) hat seine Position zu eSports aktualisiert und ausdifferenziert. «Virtuelle Sportartensimulationen, die sich durch eine sportartspezifische motorische Aktivität auszeichnen, sind heute anders zu bewerten als Video- und Konsolenspiele, die eine Sportart nur über einen Avatar simulieren», heißt es in einem gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ausgearbeiteten Positionspapier, wie der LSB am Freitag mitteilte.

Tatstatur

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Tasten einer beleuchteten Tastatur.

«Wir müssen klarer zwischen einzelnen Typen von Computerspielen unterscheiden», sagte LSB-Sportdirektor Friedhard Teuffel, «und wir wollen mit einer Stimme sprechen. Deshalb lehnen wir uns eng an die überarbeitete Position des DOSB an, an der wir auch mitgewirkt haben und die von allen Landessportbünden getragen wird.» Video- und Computerspiele mit gewaltverherrlichenden und diskriminierenden Inhalten werden dabei abgelehnt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 12. November 2021 13:37 Uhr

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