Wasserbetriebe: Zahl der Rohrbrüche in Berlin sinkt

Wasserbetriebe: Zahl der Rohrbrüche in Berlin sinkt

Rohrbrüche und ihre manchmal teuren Folgen werden in der Hauptstadt nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe seltener. Folgenschwere große Rohrbrüche gebe es nur etwa alle zwei Jahre, teilte das Unternehmen mit. Kleinere Brüche und Löcher eingerechnet, schlägt demnach etwa 500 mal pro Jahr eine Leitung der Wasserbetriebe Leck. Das seien knapp zwei Drittel weniger als noch vor 25 Jahren.

Leckortung Berliner Wasserbetriebe

© dpa

Christina Schmöckel ortet eine Trinkwasser-Versorgungsleitung mit einer Wünschelrute.

Die landeseigenen Wasserbetriebe führen das auf vorbeugende Instandhaltung zurück. So kontrollieren Mitarbeiter die Rohre etwa alle fünf bis sechs Jahre mit Hilfe von Geräuschsensoren, wie sie am Montag in Schöneberg demonstrierten. Etwa 20 mal pro Jahr finden sie dabei ein Leck im gut 7800 Kilometer langen Trinkwassernetz.
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Zuletzt hatte im Februar im Reinickendorfer Ortsteil Hermsdorf der Bruch einer Wasserleitung dazu geführt, dass ein etwa vier Meter großer Krater entstand. Ein parkendes Auto rutschte teilweise hinein. Keller wurden überflutet.
Jeden Tag fließen nach Unternehmensangaben rund 590 000 Liter Trinkwasser durch die Leitungen, zwei bis drei Prozent davon gehen durch Lecks verloren. Zum Vergleich: Hamburg gab seine Wasserverluste 2020 mit 3,6 Prozent an. Im Schnitt sind die Berliner Haupt- und Versorgungsleitungen rund 58 Jahre alt. Sie sollen 100 Jahre halten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. November 2021 14:18 Uhr

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