Senat berät über 2G-Ausnahme für Kinder

Senat berät über 2G-Ausnahme für Kinder

Angesichts breiten Protests gegen das neue 2G-Optionsmodell etwa für die Gastronomie oder Veranstaltungen will der Senat am 15. September 2021 nun doch über Ausnahmen für Kinder beraten.

2G-Modell

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Vor einer Bar steht ein Hinweisschild, welches auf den Einlass nach der 2G-Regel hinweist.

Das kündigte die Gesundheitsverwaltung am Morgen an. Es gehe um «die übergangsweise Erweiterung des 2G-Optionsmodells um Kinder unter 12 Jahren, bis die Impfung dieser Kinder möglich ist», hieß es. Am Dienstag hatte der von SPD, Linken und Grünen getragene Senat beschlossen, dass am Samstag in etlichen Bereichen Betreiber selbst entscheiden können, ob sie den Zutritt zu Innenräumen wie bisher Geimpften, Genesenen und Getesteten (3G) erlauben oder unter Wegfall etwa der Maskenpflicht und mit mehr Teilnehmern nur noch Geimpften und Getesteten (2G).
Für breite Kritik auch aus den Reihen der Koalition hatte gesorgt, dass es laut der Senatsentscheidung für Kinder, für die noch keine Impfung möglich ist, keine Ausnahme geben soll. Hier will der Senat eineinhalb Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl nun offenbar schnell nachsteuern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 15. September 2021 10:57 Uhr

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