Müller fordert schnellen Kompromiss beim Krankenhauskonflikt

Müller fordert schnellen Kompromiss beim Krankenhauskonflikt

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen zwischen Gewerkschaft, Pflegekräften und Geschäftsleitungen von Vivantes und Charité alle Beteiligten aufgefordert, schnell einen Kompromiss zu suchen.

Berliner Vivantes Humboldt-Klinikum

© dpa

Blick auf das Vivantes Humboldt-Klinikum.

Leider gebe es immer noch keine Notdienstvereinbarung. «Ich glaube, wir müssen jetzt nochmal alle Kraft darein stecken, alle Beteiligten, dass wir möglichst schnell zu dieser Grundlage kommen, die dann das Streikrecht auch absichert», sagte Müller nach einer Sitzung des Senats am 24. August 2021.
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«Weil die Verhandlungen zwischen den Partnern leider stocken, habe ich heute Morgen nochmal mit den Geschäftsleitungen der Charité und von Vivantes gesprochen», so der SPD-Politiker. Er habe sie aufgefordert, im Laufe des Tages alles zu unternehmen, um einen entsprechenden Kompromiss vorzulegen. «Das ist mir zugesichert worden», sagte Müller. Er wisse, dass es in den Gesprächen auch vorangegangen sei. «Und insofern ist es meine Hoffnung, dass mit diesen Kompromissangebot, das gerade formuliert wird, alle Beteiligten dann auch sagen, das ist eine Grundlage, auf die wir uns verständigen können.»
Müller sagte, die schlechteste Situation sei, sich noch länger mit diesem Konflikt beschäftigen zu müssen, der viel Kraft und Zeit koste. «Das eigentlich Wichtige sind doch die dann anschließenden Tarifverhandlungen.» Wenn die erst begonnen hätten, könne es dann auch gut und schnell vorangehen. «Deswegen hoffe ich sehr, dass wir jetzt diese Vorstufe im Rahmen der Verhandlungen um die Notdienstvereinbarung möglichst schnell bewältigen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 24. August 2021 15:39 Uhr

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