Bund-Länder-Beschlüsse zu Corona: Senat berät über Umsetzung

Bund-Länder-Beschlüsse zu Corona: Senat berät über Umsetzung

Eine Woche nach den Beschlüssen von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie berät der Berliner Senat über deren Umsetzung in der Hauptstadt. Dabei geht es heute in erster Linie um die drei «Gs».

Michael Müller

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Klaus Lederer (l-r, Die Linke), Berliner Kultursenator, Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, und Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Berliner Wirtschaftssenatorin

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten beschlossen, dass ab 23. August zu bestimmten Einrichtungen und Freizeitangeboten nur Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete Zutritt haben. Das soll in Kliniken, Pflegeheimen, Fitnessstudios, Schwimmbädern, bei Friseuren, in Hotels, in Innenräumen von Restaurants oder bei Veranstaltungen der Fall sein.
Dem Vernehmen nach wird Berlin das in Gänze umsetzen, wobei das in einigen Fällen bereits seit längerem gängige Praxis ist. Die in dem Beschluss eingeräumte Möglichkeit von Abweichungen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region «stabil» unter 35 liegt, greift in der Hauptstadt vorerst nicht: Am Montag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche bei 61,3.
Weitere Themen im Senat sind die Kita-Planung und die mittelfristige Finanzplanung in einer Zeit, in der die Bewältigung der Corona-Krise Milliardensummen verschlingt. Auch die dramatische Lage nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan dürfte ein Thema im Senat sein. Ein Frage in dem Zusammenhang ist, ob Berlin vorbereitet ist, falls mehr Flüchtlinge aus dem Land nach Deutschland kommen sollten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 17. August 2021 08:02 Uhr

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