Sind keine «Schülertruppe»: BFC-Trainer fehlt ein Tor

Sind keine «Schülertruppe»: BFC-Trainer fehlt ein Tor

Der große Traum war für den Fußball-Regionalligisten BFC Dynamo kurz nach der Halbzeit ausgeträumt, das große Ziel blieb dem Tabellenführer der Nordost-Staffel in der ersten DFB-Pokalrunde verwehrt. «Man rechnet sich vorher immer mehr Chancen aus und hofft, dass man die Mannschaft ist, die eine Überraschung schaffen kann», sagte BFC-Trainer Christian Benbennek am Samstag nach der 0:6-Niederlage gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart.

BFC Dynamo - VfB Stuttgart

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Pellegrino Matarazzo von Stuttgart bedankt sich nach dem Spiel bei Berlins Trainer Christian Benbennek (r).

Selbst nach dem 0:2-Pausenrückstand durch Tore von Hamadi Al Ghaddioui (26. Minute) und Borna Sosa (45.) hatte Benbennek noch Hoffnungen, «die gibt es in jedem Spiel», sagte der 48-Jährige. Doch mit dem dritten Treffer durch VfB-Verteidiger Konstantinos Mavropanos sieben Minuten nach Wiederanpfiff gab es für Benbennek und die Berliner Mannschaft nur noch ein Ziel: «Wir wollten danach unbedingt ein Tor erzielen für unsere Fans. Das hat man der Mannschaft auch angesehen, dass sie es bis zum Schluss versucht haben, egal wie es steht», sagte Benbennek. Das Team um Stürmer Christian Beck bemühte sich bis zum Schluss, doch die VfB-Abwehr agierte sehr souverän.
Dass der BFC Dynamo noch Tore durch Mateo Klimowicz (68.) sowie die eingewechselten Mohamed Sankoh (82.) und Darko Churlinov (88.) hinnehmen musste, ärgert Benbennek sehr. «Wir hätten ein besseres Ergebnis für unsere Leistung verdient gehabt», sagte der Trainer des Landespokalsiegers, «auch wenn es jetzt vom Ergebnis aussieht, als wenn wir eine Schülertruppe wären. Aber wir sind es nicht.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 7. August 2021 20:10 Uhr

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