Berlins Schuldenberg wächst in Corona-Krise stark

Berlins Schuldenberg wächst in Corona-Krise stark

Berlins Schuldenberg ist im Zuge der Corona-Krise stark gewachsen. Zum Ende des ersten Quartals hatte das Land 62,025 Milliarden Euro öffentliche Schulden. Das waren 6,803 Milliarden Euro oder 12,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im Vergleich zum vierten Quartal 2020 betrug das Plus am Stichtag 31. März 3,9 Prozent. Im Bundesvergleich gehört Berlin damit zu den Ländern mit den größten prozentualen Zuwächsen bei den Verbindlichkeiten. Wegen der Corona-Pandemie und hohen Kosten bei ihrer Bewältigung greifen bei der Schuldenbremse, die Bundesländern eigentlich neue Schulden verbietet, momentan Ausnahmeregelungen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 28. Juni 2021 12:46 Uhr

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