Schülervertreter sind für Festhalten an der Testpflicht

Schülervertreter sind für Festhalten an der Testpflicht

Das neue Schuljahr nach den Sommerferien mit Test- und Maskenpflicht beginnen zu lassen, ist aus Sicht der Berliner Schülervertreter vernünftig. «Ich glaube, dass das eine gute Regelung ist, eine mit Augenmaß», sagte der Sprecher des Landesschülerausschusses, Rufus Franzen, der Deutschen Presse-Agentur. «Testen ist für uns der Ausweg aus dem Homeschooling. War es schon immer und wird es noch länger bleiben», so der Oberstufenschüler am Beethoven-Gymnasium in Lankwitz (Steglitz-Zehlendorf). «Die Testpflicht sollte eines der Mittel sein, das als letztes aufgehoben wird und definitiv auch nach der Maskenpflicht.»

Corona und Schulen

© dpa

Ein Corona-Selbsttest wird über dem Federmäppchen eines Grundschülers gehalten.

In Berlin haben am Donnerstag die Sommerferien begonnen. Nach dem Willen der Bildungsverwaltung gilt in den ersten beiden Wochen des neuen Schuljahrs ab dem 9. August in geschlossenen Räumen eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung. Wenn die Infektionszahlen dem nicht entgegenstehen, soll sie anschließend wegfallen.
Außerdem sind in der ersten Unterrichtswoche drei Schnelltests für Schülerinnen und Schüler vorgesehen, danach zwei pro Woche. «Ich glaube, dass das sinnvoll ist», sagte Franzen. Tests seien eine Möglichkeit, frühzeitig Infektionsherde zu entdecken, so der Elftklässler. «Das hat an unserer Schule auch sehr gut funktioniert und bei vielen anderen Schulen in Berlin.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 24. Juni 2021 05:55 Uhr

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