Eigene Impfstelle für Berliner Justizmitarbeiter eröffnet

Eigene Impfstelle für Berliner Justizmitarbeiter eröffnet

Am Kriminalgericht in Moabit können sich Mitarbeiter der Berliner Justiz ab sofort gegen das Coronavirus impfen lassen. Zum Start der eigenen Impfstelle am Montag seien von der Gesundheitsverwaltung 930 Dosen des Impfstoffes der Firma Moderna zur Verfügung gestellt worden, teilte die Senatsverwaltung mit. Bei deren Verimpfung gäbe es Unterstützung von bis zu drei Betriebsärzten der Charité. Täglich könnten sich bis zu 150 Mitarbeiter impfen lassen.

Moderna-Impfstoff

© dpa

Ein Mitarbeiter bereitet eine Spritze mit Corona-Wirkstoff für die Impfung vor.

«Angesichts der besonderen Bedeutung der Justiz als dritter Gewalt halten wir ein hohes Impftempo für unsere Beschäftigten für geboten. Das ist für die Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und den Grundrechtsschutz unverzichtbar», sagte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) zum Start des Impfstelle. Auf diesem Weg könne man zudem Impfzentren und Hausärzte entlasten und Rechtsuchende schützen, sagte Svenja Schröder-Lomb, Vizepräsidentin des Kammergerichts.
Die Kosten für das Projekt belaufen sich laut Verwaltung auf rund 315 000 Euro, die aus der Justizkasse entnommen werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 17. Mai 2021 15:12 Uhr

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