MuseumsLab bringt afrikanische und deutsche Museen zusammen

MuseumsLab bringt afrikanische und deutsche Museen zusammen

Mit einem Austausch- und Bildungsprogramm soll die Kooperation zwischen Nachwuchskräften in afrikanischen und deutschen Museen verstärkt werden. «Mit dem MuseumsLab schaffen wir eine neue, multilaterale Zusammenarbeit», sagte Außenminister Heiko Maas am Dienstag in Berlin. «Politik, Kultur und Zivilgesellschaft tun sich zusammen, um im Museumsbereich gemeinsame Weiterbildung und gemeinsames Lernen auf den Weg zu bringen.» Damit solle durch Kulturaustausch die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte vorangebracht werden.

Heiko Maas

© dpa

Der deutsche Außenminister Heiko Maas.

Das Programm richtet sich den Angaben zufolge an Nachwuchskräfte von Museen in Deutschland und mehr als zehn afrikanischen Staaten. Im Mai beginnen zunächst 25 Beteiligte, vom kommenden Jahr an sollen es pro Jahrgang 50 bis 60 Interessierte sein. Ziel sei es, das beiderseitige Lernen zwischen Afrika und Europa ins Zentrum zu rücken.
Die Initiative stelle einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur deutschen Agentur für internationale Museumskooperation dar, hieß es. Dafür kommen Museen, wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen zusammen. TheMuseumsLab wird getragen vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, dem Museum für Naturkunde in Berlin und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin in Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Beraternetzwerk «The Advisors».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 27. April 2021 17:25 Uhr

Weitere Meldungen