Kultusminister-Chefin warnt vor erneuten Schulschließungen

Kultusminister-Chefin warnt vor erneuten Schulschließungen

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst (SPD), hat vor der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor den Auswirkungen von erneuten Schulschließungen gewarnt.

Kultusministerkonferenz-Präsidentin Britta Ernst (SPD)

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Britta Ernst (SPD), Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Bildungsministerin von Brandenburg.

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«Die Kultusministerinnen und Kultusminister betrachten die Auswirkungen der im Zuge der Eindämmung der SARS-CoV-Pandemie getroffenen Maßnahmen für Kinder und Jugendliche mit Sorge», sagte die Bildungsministerin von Brandenburg der «Bild»-Zeitung» (22. März 2021). «Viele Kinder und Jugendliche leiden unter der Pandemiesituation. Damit die Folgen nicht dauerhaft ihr Leben begleiten, liegt die Priorität der Kultusministerinnen und Kultusminister darauf, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten.»
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, kritisierte dagegen das Festhalten der Politik am Präsenzunterricht ohne ausreichende Tests. «Wenn es den Bundesländern ernst damit gewesen wäre, Schulen trotz stark steigender Inzidenzzahlen offenzuhalten, hätte man dafür sorgen müssen, dass jetzt Lehrkräfte geimpft und Schulen mit Schnelltests in ausreichender Zahl ausgestattet sind. Davon sind wir aber an 9 von 10 Schulen noch meilenweit entfernt», sagte er der «Rheinischen Post» (22. März 2021).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 22. März 2021 08:50 Uhr

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