Astrazeneca-Stopp: KV fordert Transparenz

Astrazeneca-Stopp: KV fordert Transparenz

Nach dem vorläufigen Impfstopp für das Präparat von Astrazeneca fordert die Kassenärztliche Vereinigung Berlin eine schnelle Klärung der offenen Fragen. Die bisherige Aufklärung zu den Beweggründen des Paul-Ehrlich-Instituts sei nicht ausreichend, teilte die KV Berlin der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag (16. März 2021) auf Anfrage mit.

Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca

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Eine Ärztin hält eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca in der Hand.

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Die impfenden Ärzte erhielten viele Nachfragen ihrer Patienten - auch von Personengruppen, die bereits mit Astrazeneca geimpft wurden. «Hier sollte mehr Transparenz stattfinden und nicht nur eine kurze Meldung veröffentlicht werden, die zu der aktuell großen Verunsicherung beiträgt.»

Impfungen seit Montag vorläufig gestoppt

In rund 100 von der Gesundheitsverwaltung mit dem Impfen beauftragten Arztpraxen waren die Impfungen am Montag vorläufig gestoppt worden. Dort kam laut der Vereinigung bisher der Impfstoff von Astrazeneca zum Einsatz. Zuvor hatte das Paul-Ehrlich-Institut notwendige weitere Untersuchungen empfohlen. Aktuell lägen keine Informationen vor, wie es mit dem Impfen in den Praxen weitergehe, so die KV Berlin. Die Vereinigung halte weiter an der Forderung fest, dass so schnell wie möglich in den Arztpraxen geimpft werden sollen. «Nur mit einem umfassenden Impfangebot in den Praxen kann eine schnelle Steigerung der Impfquote erreicht werden», heißt es vonseiten der KV Berlin. Dafür könnten auch die anderen zugelassenen Impfstoffe eingesetzt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. März 2021 08:38 Uhr

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