Impfstart für Menschen mit Behinderung

Impfstart für Menschen mit Behinderung

In Berlin haben am 15. März 2021 die Corona-Impfungen für Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen begonnen.

Impfung

© dpa

Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze.

Das teilte der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin mit. Dort, wo diese Menschen zusammenwohnten und wo sie in speziellen Werkstätten gemeinsam arbeiteten, bestehe ein besonders hohes Infektionsrisiko, sagte Verbandsgeschäftsführerin Gabriele Schlimper. Die Impfungen soll es an 162 Orten geben, die freie Träger dafür eingerichtet haben.
Dem Verband zufolge können dort in den kommenden Tagen mehr als23 000 Menschen mit Behinderung geimpft werden - sowohl solche in stationären Einrichtungen als auch solche, die ambulant betreut werden. Auch die mehr als 18 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Menschen mit Behinderungen betreuen, sollen einen Impfschutz erhalten.
Geplant ist, dafür mobile Impfteams zu nutzen, wie sie auch schon bei den Impfungen für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen im Einsatz waren. Die Organisation hat der Krisenstab der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gemeinsam mit den Verbänden und den freien Trägern der Wohlfahrtspflege übernommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 15. März 2021 14:14 Uhr

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