Kalayci: Impfreihenfolge kann später noch geändert werden

Kalayci: Impfreihenfolge kann später noch geändert werden

Aus Sicht von Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sollte die Impfreihenfolge derzeit nicht geändert werden. Für einen späteren Zeitpunkt sei das aber durchaus überlegenswert.

Dilek Kalayci (SPD)

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Aus Sicht von Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sollte die Impfreihenfolge derzeit nicht geändert werden.

«Ich finde es richtig zum jetzigen Zeitpunkt, wo wir die chronisch Kranken und die über 70-Jährigen noch nicht geimpft haben, dass wir an der Priorisierung festhalten», sagte Kalayci am Montag (15. März 2021) bei der Sitzung des Gesundheitsausschusses im Abgeordnetenhaus. «Wir halten uns an die Impfverordnung», so die SPD-Politikerin. Aber sie sehe auch den Zeitpunkt kommen, an dem sich das ändern könne.
«Es ist schon sehr bürokratisch, wie das momentan vorgesehen ist», räumte Kalayci ein. Wenn deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung stehe, die niedergelassenen Ärzte mit impften und die wichtigsten Gruppen geschützt seien, müsse man sehen, ob man dann sage «Jetzt gehen wir in die Breite». Das könne Berlin aber nicht alleine entscheiden, das müsse bundeseinheitlich passieren, so die Gesundheitssenatorin. Unter den Gruppen, die laut der Impfverordnung des Bundes derzeit für Impfungen vorgesehen sind, seien die über 70-Jährigen und die chronisch Kranken die allerwichtigsten, sagte Kalayci. «Die über 70-Jährigen sind in Berlin über 313 000 Menschen und die chronisch Kranken über 400 000 Menschen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 15. März 2021 13:30 Uhr

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