Senat: Keine externen Berater bei Umsetzung der Impfkampagne

Senat: Keine externen Berater bei Umsetzung der Impfkampagne

Anders als Brandenburg hat Berlin keine externen Beratungsunternehmen mit der Umsetzung der Corona-Impfkampagne betraut und dafür bezahlt. Das teilte die Gesundheitsverwaltung am Sonntag (14. März 2021) der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit.

Coronavirus - Impfzentrum

© dpa

Medizinisches Material liegt in der Impfkabine in einem Impfzentrum.

Demnach nahm der Berliner Senat im Hinblick auf die Struktur des Einladungswesens, des Terminmanagements und des Impfcontrollings Beratungsleistungen des landeseigenen IT-Dienstleistungszentrums (ITDZ) in Anspruch. «Der Schwerpunkt lag auf der Erarbeitung des digitalen Prozesses hierfür», hieß es. Dafür würden 250 000 Euro an das ITDZ gezahlt.

468 000 Euro netto für Brandenburger Beratungsfirma Kienbaum

In Brandenburg steuerte die private Beratungsfirma Kienbaum die Impfungen für Gesundheitsministerium und Kassenärztliche Vereinigung im Januar und Februar. Das kostete nach Angaben des Ministeriums rund 468 000 Euro netto und rief auch deshalb Kritik hervor, weil es bei der Impfkampagne diverse Probleme gab. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) verteidigte den Einsatz indes: Externe Unterstützung der öffentlichen Verwaltung sei bei einer solchen Herkulesaufgabe angebracht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 15. März 2021 14:17 Uhr

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