FDP-Kritik: Öffnungsverbot für Baumärkte als realitätsfremd

FDP-Kritik: Öffnungsverbot für Baumärkte als realitätsfremd

Die Berliner FDP-Fraktion hat die neuen Öffnungsregeln für Gartencenter und Baumärkte in der Hauptstadt als realitätsfremd kritisiert. «Während andere Bundesländer den Baumärkten pünktlich zum Saisonstart eine reguläre Öffnung mit strengen Hygieneregeln ermöglichen, hält Berlin an der unnötigen Schließung fest», sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Sebastian Czaja der Deutschen Presse-Agentur. Anders als noch im ersten Lockdown sei dort nur Einkaufen mit gebuchtem Termin möglich. «Das ist nicht nur aus Sicht des Infektionsschutzes überflüssig, sondern mal wieder ein Beispiel einer völlig realitätsfremden Regelung», kritisierte Czaja.

Sebastian Czaja spricht

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Sebastian Czaja (FDP), Vorsitzender seiner Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, spricht.

«Gartencenter dürfen ganz regulär öffnen - die sind aber in der Regel in den Baumärkten integriert. Es macht keinen Sinn, dass ich im gleichen Geschäft meine Blumen jederzeit kaufen darf, um die Schippe zum Einpflanzen zu holen, aber umständlich einen Termin brauche», argumentierte der FDP-Fraktionschef. «Diese Willkür bei den Regeln sorgt für weiteren Vertrauensverlust und zuletzt auch für Verlust der Akzeptanz für sinnvollere Maßnahmen.» Der Berliner Senat hatte bei einer Sondersitzung am Donnerstag eine entsprechende Regelung beschlossen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 6. März 2021 08:00 Uhr

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