Spandauer Wasserballer verpassen Sieg gegen Piräus knapp

Spandauer Wasserballer verpassen Sieg gegen Piräus knapp

Wasserball-Rekordmeister Spandau 04 hat sich beim zweiten Champions-League-Turnier mit einer erneut starken Leistung verabschiedet. Den Berlinern fehlten am Donnerstag beim 8:8 (2:3, 3:0, 2:4, 1:1) gegen Olympiakos Piräus 14 Sekunden zum Sieg. Erst in der Schlussphase kassierte Spandau im vierten Match binnen vier Tagen den Ausgleich. Der Bundesligist schloss damit das Turnier der Hauptrundengruppe A in Ostia mit einem Sieg, zwei Remis und einer knappe Niederlage ab.

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Vor einem Wasserball-Spiel schwimmt ein Ball auf dem Wasser.

«Das hat uns wohl kaum jemand vor dem Turnier zugetraut. Es war ein wichtiges Erlebnis für das eigene Selbstgefühl. Wir können also doch noch Wasserball spielen», kommentierte Manager Peter Röhle das Auftreten der Wasserfreunde.
In der Tabelle der Gruppe bleibt Spandau mit sieben Punkten zwar gleichauf mit CN Marseille Fünfter von sechs Teams, hat aber den Dritten Piräus (10) vor dem abschließenden Turnier im April wiederum in Ostia im Blick. Die Top 4 des Sextetts ziehen ins Final 8 Anfang Juni in Hannover ein.
Die Partie gegen Piräus verlief wechselhaft. Olympiakos führte 2:0, doch Spandau glich aus und drehte das Match bis zur Pause auf 5:3. Zu Beginn das dritten Viertels gelang Denis Strelezkij sogar das 6:3, doch dann folgte ein 4:0-Lauf der Griechen. Der vierfache Spandau-Torschütze Nikola Dedovic glich zum 7:7 aus.
Im Schlussviertel gelang Lucas Gielen vier Minuten vor Ultimo das 8:7, doch der US-Amerikaner Hannes Peter Daube in Diensten von Piräus verhinderte den Spandauer Sieg. «Schade, ein Erfolg wäre ein schöner Schlusspunkt für unsere Auftritte gewesen, bei denen wir uns fast von Spiel zu Spiel gesteigert haben. Das macht Mut», sagte Röhle.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. März 2021 21:18 Uhr

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