Länder wollen Schulen je nach Infektionslage weiter öffnen

Länder wollen Schulen je nach Infektionslage weiter öffnen

Die Bundesländer werden bei den geplanten weiteren Schulöffnungen voraussichtlich nicht einheitlich vorgehen.

Schule unter Corona-Bedingungen

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Während einer Unterrichtsstunde einer zehnten Klasse liegt ein Mund-Nasen-Schutz auf dem Tisch einer Schülerin.

Man habe festgestellt, dass die Länder in eigener Verantwortung schrittweise eine weitere Rückkehr in den Präsenzunterricht planen könnten, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), am frühen Donnerstagmorgen (04. März 2021) nach der Bund-Länder-Runde zu Corona in Berlin. «Wir werden dann sehen, wann die nächsten Jahrgangsstufen auch möglich sind.» Dies würden die Länder aufgrund ihrer jeweiligen Inzidenzlage beschließen. Bereits zuvor hatten die Kultusministerinnen und -minister beschlossen, dass der an Grundschulen begonnene Wechsel- oder Präsenzunterricht auf weitere Jahrgänge ausgeweitet und intensiviert werden soll.

Vorsichtige Schulöffnungen in Berlin

In Berlin wurden die nächsten Öffnungsschritte bereits beschlossen. Am 09. März 2021 erhalten die Grundschüler der Jahrgangsstufen 4 bis 6 wieder Präsenzunterricht im Wechselmodell bekommen. Die Kinder der 1. bis 3. Klasse sind nach gut zwei Monaten Homeschooling schon seit dem 22. Februar wieder im Wechselunterricht. Vorbehaltlich des Infektionsgeschehens soll der Präsenzunterricht Mitte März auf die Schüler der Jahrgangsstufe 10 ausgeweitet werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. März 2021 08:22 Uhr

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