Deutscher wegen Agententätigkeit für Russland angeklagt

Deutscher wegen Agententätigkeit für Russland angeklagt

Die Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen einen Deutschen, der dem russischen Geheimdienst Informationen über Liegenschaften des Bundestags weitergegeben haben soll. Jens F. soll wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit vor dem Staatsschutzsenat des Kammergerichts Berlin der Prozess gemacht werden, teilte die Anklagebehörde am Donnerstag in Karlsruhe mit. Der Mann arbeitete demnach für eine Firma, die mehrfach vom Deutschen Bundestag beauftragt worden war, elektrische Geräte zu überprüfen. Der Mann habe deshalb Zugriff auf Dateien mit den Grundrissen der Liegenschaften des Bundestags gehabt. Spätestens Mitte 2017 habe er sich «aus eigenem Antrieb» entschlossen, die Daten an den russischen Militärgeheimdienst weiterzugeben.

Eine Statue der Justitia

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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 25. Februar 2021 11:16 Uhr

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