Berlin wächst nicht mehr

Berlin wächst nicht mehr

Die Zahl der Berlinerinnen und Berliner hat sich im vergangenen Jahr kaum verändert: Ende 2020 waren 3 769 962 Einwohner mit ihrem Hauptwohnsitz in der Stadt gemeldet.

Berlin

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Passanten und ein Jogger vor dem Berliner Fernsehturm.

Im Vergleich zum Jahr davor war das nur noch ein Plus von 467 Personen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am 10. Februar 2021 mitteilte. Im ersten Halbjahr 2020 ging die Einwohnerzahl sogar erstmals seit 2003 zurück, im zweiten Halbjahr glich sich das dann wieder aus. In den zehn vorangegangenen Jahren war Berlin kontinuierlich um jährlich bis zu 60 000 Menschen gewachsen, 2019 gab es noch ein Plus von rund 20 000. Von 2009 bis 2019 nahm die Zahl der Einwohner um rund 400 000 zu - ein Grund für Wohnungsmangel und höhere Mieten in der Bundeshauptstadt.
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35,7 Prozent der Berliner haben ausländische Wurzeln

Im vergangenen Jahr hatte innerhalb Berlins der Bezirk Marzahn-Hellersdorf mit 1,4 Prozent den stärksten Zuwachs. In Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf und Neukölln ging die Zahl der Einwohner mit jeweils 0,6 Prozent am stärksten zurück. Von den Einwohnern Berlins sind laut Statistikamt rund 2,43 Millionen oder 64,3 Prozent Deutsche ohne Migrationshintergrund. Etwa 1,34 Millionen oder 35,7 Prozent haben ausländische Wurzeln; von ihnen haben rund 555 500 einen deutschen Pass. Knapp 789 100 der Berliner sind Ausländer, gut 11 700 mehr als im Jahr davor. Die Zahl der deutschen Einwohner ging demnach um rund 11 250 zurück.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. Februar 2021 13:16 Uhr

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