Keine Klarheit über Impfstofflieferungen in Berlin

Keine Klarheit über Impfstofflieferungen in Berlin

Nach dem «Impfgipfel» von Bund und Ländern am Montag (01. Februar 2021) hat die Berliner Gesundheitsverwaltung noch keine Klarheit über Umfang und Taktung von Impfstofflieferungen in den kommenden Wochen und Monaten.

Impfstoff

© dpa

Kleine Fläschchen mit dem Impfstoff gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 von BioNTech/Pfizer.

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Da man bislang keine konkreten Daten erhalten habe, seien dazu «keine verbindlichen Antworten» möglich, erklärte ein Sprecher von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstag auf dpa-Nachfrage. Bei dem «Impfgipfel» mit den Herstellern hatten sich Bund und Länder am Montag darauf verständigt, sich enger über nach und nach zu erwartende Liefermengen abzustimmen. Ein «nationaler Impfplan» soll dabei helfen, Impfstoffmengen vorab besser abschätzen zu können.
Bis zum Sommer sollen die Liefermengen für Deutschland deutlich anziehen, wie aus einer am Montag bekanntgewordenen Schätzung des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht. Nach 18,3 Millionen Impfdosen im laufenden ersten Quartal könnten demnach im zweiten Quartal 77,1 Millionen Dosen und im dritten Quartal 126,6 Millionen Dosen verschiedener Hersteller folgen. Da der Impfstoff entsprechend ihres Bevölkerungsanteils auf die Länder verteilt wird, müsste das reichen, um alle Berliner, die das wollen, bis Ende September zweimal zu impfen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. Februar 2021 16:05 Uhr

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