Baugrube voller Wasser: Absicherungsarbeiten schwierig

Baugrube voller Wasser: Absicherungsarbeiten schwierig

Nach dem in Berlin-Köpenick am Sonntagabend eine Baugrube mit Wasser vollgelaufen war, läuft der Einsatz des Technischen Hilfswerks (THW) in der Pohlestraße auch am Montagmorgen noch. Durch den Vorfall bildeten sich Risse in einer Giebelwand eines angrenzenden Gebäudes. Bereits am Abend hatte das THW daher mit dem Versteifen der gefährdeten Wand begonnen. In der Nacht zu Montag hieß es dazu auf Twitter: «Dabei erweisen sich die Absicherungsarbeiten durch die mit Wasser vollgelaufene Baugrube als schwierig», so das THW Treptow-Köpenick. Am Morgen wurde die Einsatzstelle dem THW Ortsverband Berlin Marzahn übergeben.

Evakuierung in Köpenick

© dpa

Ein Polizeiauto steht in der Pohlestraße.

Geplant sei zudem von der Berliner Feuerwehr eine Drohne einzusetzen, um Luftaufnahmen für ein aktuelles Lagebild zu machen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen.
Nachdem ein Statiker hinzugezogen wurde, mussten bereits am Abend aus Sicherheitsgründen Bewohner von 18 umliegenden Häusern ihre Wohnungen räumen. Teils drohte bei den Gebäuden laut Polizei eine Unterbrechung der Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom und Wärme. 300 Wohnungen waren betroffen. Wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen sind, war zunächst noch nicht bekannt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. Februar 2021 09:17 Uhr

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