Müller zum Holocaust-Gedenktag: Demokratie gefährdet

Müller zum Holocaust-Gedenktag: Demokratie gefährdet

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat vor immer wieder neuen Bedrohungen für die Demokratie gewarnt.

Müller bei PK

© dpa

Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin

«Die Gefährdungen kommen in immer neuer Gestalt und sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar», erklärte Müller zum 76. Jahrestag der Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz an diesem Mittwoch. Das Gedenken sei immer wieder Anlass, sich dem Vermächtnis der Millionen Opfer des Holocaust gerecht werden.

Gedenkstunde des Bundestags geplant

Der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz durch Truppen der Sowjetunion am 27. Januar 1945 sei ein zentrales Datum der Berliner und deutschen Erinnerungskultur. Müller nimmt am Mittwoch an der Gedenkstunde des Bundestags teil. Kultursenator Klaus Lederer wird einen Kranz am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen niederlegen.

Kranzniederlegung bei Online-Gedenken

Bei einem Online-Gedenken wird in der zur Zeit geschlossenen KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen ein gemeinsamer Kranz des Regierenden Bürgermeisters und des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland, niedergelegt. Auch am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma sowie am Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen «Euthanasie» sollen Kränze niedergelegt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. Januar 2021 08:53 Uhr

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