Virus-Mutation auch außerhalb von Kliniken nachgewiesen

Virus-Mutation auch außerhalb von Kliniken nachgewiesen

Mit der erstmals in Großbritannien entdeckten Mutation des Coronavirus haben sich nach Angaben des Reinickendorfer Gesundheitsamts-Leiters Patrick Larscheid inzwischen mindestens auch zwei Personen außerhalb eines Berliner Krankenhauses infiziert.

Berliner Vivantes Humboldt-Klinikum

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Berliner Vivantes Humboldt-Klinikum

In einem Fall sei eine Angehörige eines entlassenen Patienten betroffen, in einem anderen Fall eine Person, die Kontakt zu einem entlassenen Patienten hatte, aber nicht zu seinem Haushalt gehöre. Er rechne außerdem damit, dass die Variante in ausstehenden Testergebnissen eine Rolle spielen werde. Larscheid warnte aber dennoch davor, die Situation zu dramatisieren. Das Geschehen sei noch begrenzt.
An Vivantes-Kliniken ist inzwischen bei 24 Personen die neue Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. 22 Fälle sind am Humboldt-Klinikum bekannt. Darüber hinaus seien am Spandauer Vivantes-Klinikum zwei weitere Personen betroffen, sagte der geschäftsführende Direktor des Vivantes Humboldt-Klinikums Jürgen Kirschbaum am Montag. Weitere Befunde nach Testungen stehen demnach noch aus. Der Virus-Typ B.1.1.7 war bisher vor allem in Großbritannien aufgetreten. Die Variante ist Experten zufolge leichter übertragbar und womöglich auch tödlicher als die bislang vorherrschende.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. Januar 2021 16:44 Uhr

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