Geschäfte der deutschen Ernährungsindustrie stagnieren

Geschäfte der deutschen Ernährungsindustrie stagnieren

Die Ernährungsindustrie in Deutschland konnte 2020 nicht an das Wachstum der Vorjahre anknüpfen. «Der wichtige Motor, den die Branche braucht, der Export, ist eingebrochen», sagte Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie am Mittwoch in Berlin. Der Branchenumsatz habe schätzungsweise 184,7 Milliarden Euro erreicht, 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Preisbereinigt entspreche das einem Minus von 1,7 Prozent.

Dabei konnte das Inlandsgeschäft nominal noch leicht zulegen. 123,4 Milliarden Euro entsprachen einem Plus von 0,4 Prozent. Die Exporte seien jedoch 2,5 Prozent schwächer ausgefallen als 2019, vor allem weil die Nachfrage aus den wichtigen europäischen Abnehmerländern nachließ, wie Sabet zum Auftakt der Agrarmesse Grüne Woche sagte. Das Branchentreffen wurde in diesem Jahr wegen der Corona-Seuche ins Internet verlegt und dauert nur zwei Tage.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 20. Januar 2021 12:11 Uhr

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