Elternvertreter fordern verlässlich Kita-Öffnung

Elternvertreter fordern verlässlich Kita-Öffnung

Elternvertreter fordern trotz Lockdown-Verlängerung bis 31. Januar eine verlässliche Öffnung der Berliner Kitas. Seit Beginn des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie am 16. Dezember wird dort lediglich eine Notbetreuung für wenige Kinder angeboten, deren Eltern keine andere Möglichkeit haben.

Kita

© dpa

Rucksäcke der Kinder hängen in einer Kita.

«Die Kita als wichtige Bildungsmöglichkeit muss für alle Kinder zugänglich bleiben», erklärte die Vorsitzende des Landeselternausschusses Kindertagesstätten, Corinna Balkow, am Freitag (8. Januar 2021). Denn viele Eltern hätten nur die Wahl zwischen ihrer Arbeitstätigkeit und der Gesundheit ihrer Familie.

Perspektive eines Kita-Besuchs müsse für alle Kinder bestehen

«Daher unterstützen wir eine Betreuungsmöglichkeit, die sich am Bedarf der Familien und dem erforderlichen Gesundheitsschutz orientiert», so Balkow. Neben finanziellem Ausgleich und arbeitsrechtlicher Absicherung für alle Familien müsse die Perspektive eines Kita-Besuchs für alle Kinder bestehen. Als Untergrenze beim Betreuungsumfang nannte sie fünf Stunden am Tag. Der Senat hatte am Mittwoch beschlossen, ab 11. Januar schrittweise wieder Wechselunterricht an Schulen anzubieten, also eine Kombination aus Lernen zu Hause und in den Schulen in kleinen Gruppen. Das rief Kritik etwa der Lehrergewerkschaft GEW, einigen Schulleitern, Eltern- und Schülervertretern hervor. In Sachen Kitas soll sich nach den Plänen des Senat zunächst nichts ändern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. Januar 2021 11:43 Uhr

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