Demonstration mit 10 000 Teilnehmern am Mittwoch abgesagt

Demonstration mit 10 000 Teilnehmern am Mittwoch abgesagt

Eine für Mittwoch angemeldete Demonstration in Berlin mit 10 000 Teilnehmern ist vom Veranstalter am Montag abgesagt worden.

Polizeipräsidium

© dpa

Das teilte eine Sprecherin der Polizei Berlin am Montagnachmittag (28. Dezember 2020) mit. Der Aufzug war für den Tag vor Silvester ab 15.30 Uhr unter dem Motto «Feuerwerk der Gefühle. Vom Jahr der Rebellion zum Jahr der Freiheit» im Bezirk Mitte geplant. Angemeldet war sie von einer Einzelperson, so die Polizeisprecherin.

Weitere Kundgebungen geplant

Einige Kundgebungen sind dagegen weiter für Mittwoch angekündigt. Dazu gehört der Polizei zufolge zum Beispiel eine Kundgebung zum Thema «Solidarisch ins neue Jahr - Nachdenken statt Querdenken», zu der 500 Teilnehmer angemeldet sind. Sie soll um 14.30 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksbühne starten. Angemeldet wurde sie ebenfalls von einer Einzelperson. Einen Fahrradkorso unter dem Motto «Ohne Verschwörungstheorien ins neue Jahr» ist ab 18.00 Uhr geplant. Er soll vom Adenauer-Platz bis zum Alexanderplatz führen. Die Veranstalter rechnen ebenfalls mit 500 Teilnehmern.
Eine sogenannte Pilgerwanderung unter dem Motto «Mit dem lieben Gott das alte Jahr verabschieden» soll es ab 19.00 Uhr geben. Angemeldet sind 250 Personen, Start soll am Brandenburger Tor sein, von wo aus die Teilnehmer über die Straße des 17. Juni zum Großen Stern und zurück ziehen wollen. Allerdings soll der Aufzug bis nachts um 3.00 Uhr dauern - am 31. Dezember sind Versammlungen in Berlin jedoch nicht erlaubt.

«Querdenken»-Demonstration am 30. Dezember bereit letzte Woche verboten

Bereits am vergangenen Mittwoch war eine für den 30. Dezember in Berlin geplante «Querdenken»-Demonstration gegen staatliche Beschränkungen in der Corona-Krise verboten worden. Für die Kundgebung hatten die Kritiker der Corona-Politik 22 500 Teilnehmer auf der Straße des 17. Juni angemeldet. Ursprünglich war die Demonstration unter dem Motto «Willkommen 2021 - das Jahr der Freiheit und des Friedens» an Silvester geplant. Wegen des allgemeinen Versammlungsverbots hatten die Organisatoren die Demonstration um einen Tag vorverlegt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. Dezember 2020 08:37 Uhr

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