FDP fordert Justiz-Spürhunde gegen Drogen in Gefängnissen

FDP fordert Justiz-Spürhunde gegen Drogen in Gefängnissen

Die oppositionelle FDP-Fraktion hat eine eigene Hundestaffel der Justiz für die Berliner Gefängnisse gefordert.

Holger Krestel

© dpa

Holger Krestel (FDP) spricht im Berliner Abgeordnetenhaus.

Die Tiere, die dort Drogen und Handys aufspürten, sollten nicht mehr beim Landeskriminalamt ausgeliehen werden, sagte der rechtspolitische FDP- Sprecher Holger Krestel am Dienstag (22. Dezember 2020). Die ausgeliehenen Hunde fehlten bei der Polizei. Damit bekräftigte die FDP ihre Forderung, die schon 2018 im Raum stand. Für das Ausbilden und Führen von Diensthunden in den Justizvollzugsanstalten sollte die Verwaltung von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) zunächst eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellen. Im Sommer 2019 hatte Behrendt gesagt, die Justiz wolle keine eigenen Spürhunde anschaffen. Die Tiere von der Polizei schnüffeln demnach in Hafträumen nach verbotenen Drogen. Die Zusammenarbeit mit der Polizei habe sich bewährt, hieß es damals.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 22. Dezember 2020 15:23 Uhr

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