Charité stellt Betrieb auf Notfallprogramm um

Charité stellt Betrieb auf Notfallprogramm um

Vom Montag (21. Dezember 2020) an für zunächst zwei Wochen fährt Berlins große Universitätsklinik Charité den Betrieb auf ein reines Notfallprogramm zurück.

"Charité" Schriftzug

© dpa

Das Bettenhaus der Berliner Charite.

Planbare Eingriffe werden über Weihnachten und den Jahreswechsel nicht gemacht, wie die Klinik vergangene Woche ankündigte. Notfälle werden demnach aber weiter behandelt und Tumoroperationen vorgenommen. Auch der Betrieb in den Rettungsstellen gehe weiter. Der Schritt soll es ermöglichen, Personal zusammenzuziehen, um weitere Covid-19-Intensivkapazitäten aufzubauen.

Charité rechnet mit Zunahme der Patientenzahl

Die Charité rechnet mit einer weiteren Zunahme der Zahl dieser Patienten. «Wir befinden uns nach wie vor in einer ungewöhnlich schweren Krise, wie wir sie noch nicht erlebt haben», hatte Vorstand Ulrich Frei erklärt. Erwartet wurden noch «schwere Wochen». Wie Charité-Mediziner Kai-Uwe Eckardt im ZDF kürzlich sagte, gelten nun zwei Wochen lang an der Klinik Regeln wie sonst nur an Feiertagen. Die Charité ist Europas größte Uniklinik. Sie ist in Berlin die erste Adresse für die Behandlung von Covid-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen, versorgt Infizierte aber auch auf normalen Stationen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. Dezember 2020 07:25 Uhr

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