MPK-Chef Müller lobt gemeinsames Vorgehen der Länder

MPK-Chef Müller lobt gemeinsames Vorgehen der Länder

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) ist Kritik entgegengetreten, die Bundesländer seien in den vergangenen Wochen und Monaten in der Corona-Pandemie zu zögerlich und zu vielstimmig vorgegangen. «Wenn man sich anguckt, was seit März passiert ist, muss man sagen, wir haben sehr schnell gehandelt», sagte der amtierende Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Sonntag nach einer Schalte der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Pressekonferenz im Bundeskanzleramt

© dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußert sich zusammen mit Michael Müller (SPD,l), Regierender Bürgermeister von Berlin, Markus Söder (CSU, 2.v.r), Ministerpräsident von Bayern, und Olaf Scholz (SPD,r), Bundesfinanzminister, nach der Schaltkonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise.

Trotz Unterschieden etwa in der Länderstruktur und beim Infektionsgeschehen sei es gelungen, immer wieder einen gemeinsamen Weg zu vereinbaren. Dabei sei permanent wissenschaftliche Expertise eingeflossen. Auch der nun gefasste Beschluss zum harten Lockdown vom kommenden Mittwoch an sei ein Ergebnis dieses gemeinsamen Vorgehens. Wichtig dabei sei gewesen, Betroffenen wie Einzelhändlern, Schülern oder Eltern ein paar Tage Zeit zu geben, sich auf die neue Situation einzustellen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 13. Dezember 2020 12:12 Uhr

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