Behörden sollen um Weihnachten auf Homeoffice setzen

Behörden sollen um Weihnachten auf Homeoffice setzen

Berlins Behörden sind in der Zeit zwischen den Feiertagen in diesem Jahr dünner besetzt als üblich. Die Senatsverwaltung für Finanzen hat die Senats- und Bezirksverwaltungen aufgefordert, noch nicht festgelegten Urlaub am Jahresende großzügig zu gewähren.

Eine Frau arbeitet an ihren Laptops

© dpa

Eine Frau arbeitet an ihren Laptops.

Das teilte eine Sprecherin der für das Landespersonal zuständigen Finanzverwaltung auf Anfrage mit. Außerdem ist den Dienststellen eine Regelung empfohlen worden, nach der für den Zeitraum von Montag, 21. Dezember bis Freitag, 1. Januar, der Dienst beziehungsweise die Arbeit grundsätzlich von zu Hause aus zu leisten ist.

Ausnahmen müssen ausdrücklich genehmigt werden

Im Homeoffice sollen die Möglichkeiten für das digitale Arbeiten genutzt werden. Falls das nicht im vollen Umfang gewährleistet werden kann, seien Einschränkungen bei der Arbeitsfähigkeit in Kauf zu nehmen. Ausnahmen müssen den Angaben zufolge von der jeweiligen Behördenleitung ausdrücklich genehmigt werden. Das Ziel sei, Infektionsrisiken weitgehend zu vermeiden und nicht nach den Feiertagen ins Büro zu tragen.

Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösungen angeraten

Die einzelnen Verwaltungen sind darüber bereits Ende November informiert worden, einen Zusammenhang mit den aktuellen Überlegungen für einen Lockdown nach Weihnachten gibt es nicht. Hintergrund sind vielmehr die Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern vom 25. November. Danach werden Arbeitgeber «dringend gebeten» zu prüfen, ob Betriebsstätten durch Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösungen vom 23. Dezember bis 1. Januar schließen können.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 11. Dezember 2020 08:52 Uhr

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